
Mercedes unter Druck: Steiner sieht Stallorder als entscheidenden Schritt im WM-Duell
KI-Zusammenfassung
Beim Großen Preis der Niederlande vor einer Woche wurde deutlich, dass der Druck auf die Mercedes-Piloten Kimi Antonelli und George Russell im Kampf um die WM-Krone wächst. Das Team sah sich gezwungen, eine Stallorder zu erlassen, um die Positionen zu klären. Ex-Teamchef Günther Steiner deutet dies als entscheidenden Schritt an.
Mercedes hatte in den Wochen zuvor betont, dass das Duell zwischen Russell und Antonelli auf der Strecke ausgetragen werden sollte. Doch während des Rennens, als in Runde 70 zwei Williams auf der Strecke kollidierten und ein virtuelles Safety-Car auslösten, entschied sich Mercedes für eine strategische Intervention. Antonelli nutzte die Gelegenheit, um frische Reifen zu holen, während Russell auf der Strecke blieb, um nicht hinter Charles Leclerc zurückzufallen.
Steiner äußerte, dass diese Entscheidung für viel Aufregung sorgte und vermutet, dass Mercedes sich damit auf Antonelli festgelegt hat. "Ich würde nicht sagen, dass sie ihm gesagt haben: 'Du bist der Nummer-zwei-Fahrer.' Sie haben ihm gesagt: 'Du bist jetzt hier, um Kimi zu unterstützen.'"
Er glaubt, dass Russell möglicherweise bereits in der Sommerpause über seine neue Rolle informiert wurde. Steiner erklärte:
Wenn es nötig ist, musst du Kimi dabei unterstützen, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Das ist deine Aufgabe für diese Saison.
Abschließend warnte Steiner, dass Mercedes andernfalls das Risiko eingehen könnte, wie McLaren im Vorjahr zu scheitern und die WM im letzten Rennen zu verlieren. "Wenn man gewinnen will, muss man das tun," betonte er.
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