Formel 1: Ralf Schumacher mit klarer Forderung nach Ferrari-Zoff

Ralf Schumacher fordert klare Ansage nach Ferrari-Zoff beim GP der Niederlande

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Beim Großen Preis der Niederlande erlebte Ferrari eine herbe Enttäuschung, nachdem die Scuderia als Favorit ins Rennen gestartet war. Im Mittelpunkt stand eine umstrittene Entscheidung von Charles Leclerc, der trotz Anweisung aus der Boxengasse nicht zum Reifenwechsel erschien.

In der 42. Runde sollte Leclerc neue Reifen abholen, entschied sich jedoch, draußen zu bleiben. Hinter ihm fuhr sein Teamkollege Hamilton, der zu diesem Zeitpunkt schneller war und vorbei wollte. Hamilton kommentierte am Funk:

Super Art, um Zeit zu verschwenden! Gute Arbeit!

Eine Runde später kam Leclerc schließlich an die Box, doch der Frust von Hamilton hielt bis zum Rennende an. „Es war definitiv frustrierend. Ich hatte eine super Pace, war auf einer anderen Strategie mit einem anderen Reifen. Er hatte ganz klar Probleme auf dem Medium-Reifen am Ende des Stints, und ich habe da ganze Sekunden verloren“, äußerte Hamilton bei Sky. Leclerc beendete das Rennen auf dem 5. Platz, während Hamilton 4. wurde.

Ralf Schumacher analysierte den Vorfall in seinem Podcast "Backstage Boxengasse" und erklärte: "Die beiden müssen in ein Zweier-Ruderboot und lernen, in die gleiche Richtung zu paddeln. Da prallen zwei Charaktere aufeinander."

Er betonte die Notwendigkeit einer Klärung zwischen Leclerc und Hamilton, um sich gemeinsam auf die Jagd nach Mercedes zu konzentrieren:

Das gehört intern geklärt. Das Hauptproblem ist, dass dieser Ärger in beide Richtungen geht.

Schumacher forderte auch Teamchef Frederic Vasseur auf, ein Machtwort zu sprechen:

Am Ende geht es ja nicht um die Fahrer, sondern um die Marke und das Team.

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