Formel 1: Günther Steiner übt scharfe Ferrari-Kritik

Günther Steiner kritisiert Ferrari: Kommunikation und Leistung im Fokus

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Der Start in das neue Formel-1-Jahr verlief für Ferrari nach einer enttäuschenden Vorsaison ordentlich. Günther Steiner, ehemaliger Teamchef von Haas, äußerte im The Red Flags Podcast scharfe Kritik an der Scuderia und empfahl, weniger über die eigenen Ambitionen zu reden und sich stärker auf die Leistung zu konzentrieren.

Steiner erklärte:

Man müsse 'aufhören, zu erzählen', dass man da sei. Sie sind beinahe da, aber sie sind halt noch nicht richtig da. Es ist immer ein kleines bisschen, das noch fehlt, und ich wünsche mir für sie nichts mehr, als dass sie über diese Hürde springen und dort bleiben.

Er warnte, dass Ferrari oft zu früh über Erfolge spricht:

Ja, jetzt sind wir da und dann hat John Elkann bereits angekündigt, dass Ferrari zurück ist. Und was passiert? Ein Rennen später sind sie wieder dort, wo sie vorher waren.

Steiner kritisierte zudem die Probleme des italienischen Rennstalls:

Es sind viele kleine Details, die nicht stimmen. Ich denke, es wirkt so, als hätten sie größere Schwierigkeiten, sobald die Reifen älter werden. Das liegt normalerweise am Abtrieb, weil das Auto dann mehr rutscht und die Reifen stärker abbaut.

Er stellte auch fest, dass die Power Unit von Ferrari "ziemlich gut" sei, jedoch die Leistung im Verlauf eines Rennens nachlasse: "Es scheint immer so zu sein, dass sie zu Beginn des Rennens mithalten können – und je weiter das Rennen fortschreitet, desto schlechter wird es für sie."

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