Formel 1: Audi-Boss Binotto äußert pikanten Mercedes-Verdacht

Audi-Boss Binotto erhebt schwere Vorwürfe gegen Mercedes im ADUO-System

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Das ADUO-System in der Formel 1 sollte für mehr Chancengleichheit sorgen, bringt jedoch viele Diskussionen mit sich. Mattia Binotto, der Audi-Boss, äußert sogar den Verdacht, dass Mercedes möglicherweise getrickst hat, um Vorteile aus dem System zu ziehen.

Er deutet an, dass der Rennstall, angeführt von den beiden WM-Führenden Kimi Antonelli und George Russell, möglicherweise nicht die volle Leistung seines Motors ausgeschöpft hat. "Jeder wusste, dass Red Bull einen guten Motor hat, aber der von Mercedes steht ihm in nichts nach. Vielleicht hat man bisher aus Zuverlässigkeitsgründen oder anderen Gründen nicht die volle Leistung ausgeschöpft, denn schließlich ist es ihnen auf clevere Weise gelungen, sich diesen ADUO-Vorteil zu sichern", erklärt Binotto.

Diese Andeutung lässt Raum für Spekulationen, dass Mercedes bewusst nicht das komplette Potenzial seines Antriebs gezeigt haben könnte, um später von den neuen Regeln zu profitieren.

Das ADUO-System, eingeführt mit der Saison 2026, hat das Ziel, große Unterschiede zwischen den Motoren der verschiedenen Hersteller zu vermeiden. Es sieht vor, dass der Motor je nach Abschneiden getestet wird und Upgrades möglich sind. Der Spielraum für diese Updates ändert sich je nach Rückstand, wobei nur die Leistung des Verbrenners berücksichtigt wird.

Binotto äußert sich kritisch zu diesem System:

Mit einem Vorteil gab es keinen Grund, weiter Druck zu machen. Das ist die Grenze des aktuellen Reglements. Zusätzliche Upgrades sollten auf Basis einer Rangliste vergeben werden, wie beispielsweise beim Chassis. Da kann man sich nicht verstecken.

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