
Felix Engelhardt zeigt starke Leistung bei der Tour de France im Meistertrikot
KI-Zusammenfassung
Auf der Königsetappe der Tour de France am Samstag stand für Felix Engelhardt nur das Durchkommen im Vordergrund. "Es war relativ schnell am Anfang klar, dass die Beine heute nicht für die Gruppe reichen", erklärte er im Ziel in Alpe d'Huez. Engelhardt fand sich früh im großen Grupetto ein, um die 5.450 Höhenmeter möglichst kräftesparend zu bewältigen: "Von daher war es gar nicht so wild."
Engelhardt war neben Nils Politt, der viel Arbeit für Tadej Pogacar leistete, der auffälligste deutsche Fahrer. Besonders hervorzuheben ist sein Meistertrikot, das ihn als deutschen Meister ausweist. "Es gibt nicht oft die Chance, in einem Meistertrikot zur Tour fahren zu dürfen", sagte Engelhardt.
Der 25-jährige Radprofi aus Ulm war ursprünglich nicht für die Tour eingeplant, nachdem er beim Giro d'Italia wegen Magenproblemen ausstieg. Nach soliden Leistungen bei der Tour de Auvergne Rhone Alps und dem Gewinn des Meistertitels wurde er jedoch von seinem Team Jayco-Al Ula nominiert.
Engelhardt betonte, dass die Vorbereitung nicht ideal war, doch er fühlte sich in der letzten Tourwoche zunehmend wohl. Er war oft in Ausreißergruppen aktiv, um seinen Teamkollegen Mauro Schmid oder Michael Matthews zu helfen. "Das Team hat großes Vertrauen in ihn", sagte Steve Cummings, einer der Sportlichen Leiter.
Engelhardt beschrieb die Tour als eine besondere Erfahrung:
Hier wird alles noch mal viel genauer betrachtet und observiert.
Beim Tour-Finale in Paris wird Engelhardt erneut Drecksarbeit leisten müssen, um Matthews Chancen auf einen Erfolg auf den Champs-Élysées zu ermöglichen.
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