FC Liverpool: Jeff Bezos führt Gespräche über Minderheitsbeteiligung

Jeff Bezos plant Minderheitsbeteiligung am FC Liverpool über Investorenkonsortium

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Die englische Premier League befindet sich in der Sommerpause, während die Profis sich auf die neue Saison vorbereiten. Aktuell gibt es Neuigkeiten zur Vereinseigentümerschaft des FC Liverpool.

Laut einem Bericht von Sky News führt Jeff Bezos, der Gründer von Amazon und einer der reichsten Männer der Welt, Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung am renommierten Club. Der Einstieg soll als Teil eines Konsortiums erfolgen, das mit der Fenway Sports Group, dem aktuellen Eigentümer, über ein Investment verhandelt. Bezos, dessen Vermögen auf über 200 Milliarden Schweizer Franken geschätzt wird, nimmt eine zentrale Rolle in diesen Gesprächen ein.

Das Konsortium wird von Amit Bhatia, dem Schwiegersohn des milliardenschweren Stahlunternehmers Lakshmi Mittal, angeführt. In einer Stellungnahme der Fenway Sports Group hieß es: „Ein von Amit Bhatia geführtes, verwaltetes und vertretenes Investorenkonsortium hat Interesse daran bekundet, eine strategische Minderheitsbeteiligung am Liverpool Football Club zu erwerben.“

Die genaue Summe, um die es geht, bleibt bisher unklar. Die Premier League ist bereits die reichste Fußballliga der Welt. Der FC Liverpool, der ehemalige Club des künftigen Bundestrainers Jürgen Klopp, zählt zur absoluten Spitze im internationalen Fußball.

Ein Beispiel für die finanziellen Dimensionen: Vor einem Jahr wechselte der deutsche Nationalspieler Florian Wirtz für knapp 140 Millionen Franken von Bayer Leverkusen zu den Reds. Etwa die Hälfte der 20 Premier-League-Clubs ist mittlerweile im Besitz von Investoren, die überwiegend aus den USA stammen.

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