FC Bayern | Hainer hält sich zu Infantino bedeckt: "Es steht mir nicht zu ..."

Hainer äußert sich zurückhaltend zu Infantino und dessen umstrittenen Plänen

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Der FC Bayern sieht sich ebenfalls mit Kritik an Gianni Infantino und dessen Investorenplänen konfrontiert. Vereinspräsident Herbert Hainer betonte jedoch, dass er keine voreilige Debatte über das mögliche Aus des FIFA-Oberhaupts führen wolle. "Es steht mir nicht zu, über einzelne Personen zu urteilen. In so einer Situation sind die Urteile meist auch durch das momentane Ereignis beeinflusst", erklärte Hainer während der Asien-Tour des FC Bayern in Südkorea.

Die Münchner Truppe wurde am Sonntag auf Jeju Island herzlich empfangen, bevor sie am Dienstag (13:00 Uhr) gegen den südkoreanischen Klub Jeju SK FC und drei Tage später am Freitag (14:00 Uhr) in Hongkong gegen Aston Villa, den Europa-League-Sieger, antreten wird.

Hainer äußerte sich zur Causa Infantino und einem möglichen Rücktritt als FIFA-Präsident:

Das kann ich jetzt nicht sagen. Das entscheiden die Mitgliedsländer. Fakt ist, dass sehr viel Druck da ist, um das Ganze aufzuklären, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass ein Vorschlag da ist, ohne dass die ganzen Konföderationen einbezogen sind.

Der Bayern-Präsident bezeichnete Infantinos Investorenpläne als "groben Verstoß gegen Corporate Governance". Er betonte, dass die Kommerzialisierung zum Sport gehöre, jedoch "bestimmte Grenzen haben" müsse. Hainer hatte bereits am Vortag klargestellt: "Es ist ein Glück, dass dieser Spuk so schnell vorbeigegangen ist wie er gekommen ist, und dass diese aberwitzige Idee vom Tisch ist."

Zudem zeigte der 72-jährige Bayern-Chef Verständnis für die Mitteilungen der UEFA, die der FIFA mangelnde Transparenz und einen Vertrauensverlust vorgeworfen hatte.

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