
Watzke widerspricht Hoeneß: Klopp und die DFB-Machtverhältnisse im Fokus
KI-Zusammenfassung
Kürzlich äußerte sich Uli Hoeneß vom FC Bayern kritisch zur Machtfülle von Jürgen Klopp beim DFB. Der Bayern-Präsident bezeichnete die Rolle von Klopps Berater Marc Kosicke als "Problem" und sprach von einem "Friendly Takeover" durch Klopp und sein Team.
Hans-Joachim Watzke, Präsident des Borussia Dortmund (BVB) und DFB-Vize, konterte diese Aussagen in einem Interview mit RTL/ntv. Er erklärte, dass die letzten beiden Bundestrainer, Julian Nagelsmann und Hansi Flick, ebenfalls vom FC Bayern kamen, ohne dass dies als Übernahme wahrgenommen wurde. Watzke wies darauf hin:
Das ist mir dann etwas zu viel.
Er betonte, dass es normal sei, dass Trainer ihre eigenen Vorstellungen und Mitarbeiter mitbringen. Vincent Kompany sei ein weiteres Beispiel dafür, dass dies nicht mit einem "Friendly Takeover" gleichzusetzen sei.
Kosicke wird als externer Mitarbeiter für den DFB tätig sein, nicht als festangestellter Mitarbeiter. Klopp, der nach dem WM-Fiasko im Sommer als Bundestrainer eingesetzt wurde, bezeichnete Kosicke als "Co-Trainer für Strategie, Entwicklung und Innovation".
Watzke äußerte sich optimistisch über Klopps Einfluss auf die Nationalmannschaft und sagte:
Die tiefe Depression, die wir alle empfunden haben, ist fast schon zur Euphorie geworden.
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