Erst „Arschbombe“, dann Tränen: Malaika Mihambo verpasst EM-Medaille im Weitsprung

Malaika Mihambo verpasst EM-Medaille im Weitsprung und zeigt Größe in der Niederlage

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Malaika Mihambo wartete lange auf ihren letzten Sprung beim Weitsprung-Wettbewerb der Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham. Nach einem starken Auftakt mit 6,94 Metern folgten drei ungültige Versuche, und auch der fünfte Versuch brachte nur 6,70 Meter. Mit diesem Ergebnis lag sie auf Platz fünf, was für die Olympiasiegerin und Weltmeisterin enttäuschend war.

Im entscheidenden letzten Versuch sprang Mihambo auf 6,86 Meter, was sie erneut auf den fünften Platz zurückwarf. Der Wettkampf wurde von der Italienerin Larissa Iapichino mit 7,00 Metern gewonnen, gefolgt von der Britin Jazmin Sawyers mit 6,99 Metern und Hilary Kpatcha aus Frankreich, die Bronze mit 6,98 Metern holte.

Mihambo äußerte sich nach dem Wettkampf und sagte: „Genau das ist Sport. Gewinnen, verlieren, daraus lernen und weitermachen.“ Sie haderte mit ihrem Anlauf und der Technik, insbesondere beim 6,70-Meter-Versuch, den sie als „riesige Arschbombe“ bezeichnete. Trotz der Enttäuschung weinte sie, wurde von ihren Mitstreiterinnen getröstet und zeigte Größe in der Niederlage.

Sie betrachtete ihre Teilnahme als Privileg und betonte, dass sie nach einem schwierigen Trauerprozess wieder motiviert sei, neue Ziele zu verfolgen. In einem Instagram-Post bedankte sie sich bei ihren Fans und erklärte: „Genau das ist Sport. Gewinnen, verlieren, daraus lernen und weitermachen.“ Für Mihambo ist der Wettkampf nicht nur ein sportliches Event, sondern auch eine Gelegenheit, persönliche Herausforderungen zu bewältigen.

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