Erbitterter Zweikampf: DFB und Marokko buhlen um Gladbach-Juwel

Marokko und DFB im Wettstreit um Gladbach-Talent Mohya

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KI-Zusammenfassung

Der marokkanische Fußballverband hat bereits direkten Kontakt zu Mohya aufgenommen und ihm eine klare Perspektive für die Heim-WM 2030 in Aussicht gestellt. Der Spieler selbst bestätigte im Gespräch mit dem kicker, dass es diesen Kontakt gegeben habe, jedoch noch keine Entscheidung getroffen wurde und er sich Zeit lassen wolle.

Der DFB steht unter Zugzwang, denn solange Mohya nur in deutschen Jugendnationalmannschaften gespielt hat, ist er für beide Verbände spielberechtigt. Ein offizieller Pflichtspieleinsatz für eine der A-Mannschaften würde die Entscheidung endgültig machen. Mohya besitzt die Staatsbürgerschaften beider Länder und wurde in Deutschland geboren. Zuletzt war er für die U18-Auswahl des DFB in der EM-Qualifikation aktiv.

Mohya gilt als das größte Talent der Gladbacher seit Jahren. In der abgelaufenen Saison absolvierte er trotz Verletzungen bereits 17 Pflichtspiele für die Profimannschaft, erzielte dabei zwei Tore und eine Vorlage in 554 Einsatzminuten. Er wurde zum jüngsten Bundesliga-Torschützen der Vereinsgeschichte.

Der Verein plant fest mit dem Offensivspieler und möchte ihn zum neuen Gesicht des Klubs aufbauen. Die Entscheidung, für welches Nationalteam er in Zukunft aufläuft, fällt in eine Phase, in der Mohya gerade erst seinen Durchbruch im Profibereich erlebt. Marokkos Werben mit der Heim-WM 2030 ist ein starkes Argument, während auch die neu formierte DFB-Elf Perspektivspieler benötigt. Wer das Rennen macht, liegt allein in Mohyas Händen.

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