
Müller kritisiert Schiedsrichter Faghani nach umstrittener Entscheidung im Frankreich-Spiel
KI-Zusammenfassung
Der deutsche Weltmeister Thomas Müller äußerte scharfe Kritik an der Schiedsrichterentscheidung im Spiel zwischen Frankreich und Senegal, das mit 3:1 endete. Besonders umstritten war ein möglicher Elfmeter für Kylian Mbappé, den der iranisch-australische Schiedsrichter Alireza Faghani trotz Videobeweis nicht gab.
Nach rund einer Stunde Spielzeit kam es zu einem Zweikampf zwischen Sadio Mané und dem französischen Kapitän, der von Müller als "astreines Foul" bezeichnet wurde. Er fand es "skandalös", dass der Schiedsrichter nach Sichtung der Videobilder nicht pfiff. Auch Mats Hummels stimmte Müller zu und bezeichnete die Situation als "klaren Elfmeter". Der Bundesliga-Referee Patrick Ittrich bestätigte ebenfalls, dass die Aktion eindeutig war.
Alireza Faghani ist bei dieser Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada der erste Schiedsrichter, der unter australischer Flagge pfeift, nachdem er 2019 nach Australien auswanderte. Zuvor hatte er für den Iran gepfiffen, wurde jedoch vom iranischen Fußballverband gestrichen, angeblich wegen seiner Unterstützung für regimekritische Proteste.
Seine Karriere als Schiedsrichter entwickelte sich dennoch weiter, und 2025 pfiff er das Finale der Klub-WM, wo er seine Medaille von US-Präsident Donald Trump erhielt. Diese Übergabe wurde im iranischen Staatsfernsehen zensiert, und die Annahme der Medaille wurde von Hardlinern in Teheran als "Verrat am System und am Land" ausgelegt.
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