Eiskunstläuferin Sevastianova: Ehemann nach Sturz aus 5 Metern angeklagt

Eiskunstläuferin Olga Sevastianova: Ehemann wegen Sturz vor Gericht

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KI-Zusammenfassung

Olga Sevastianova, die Eiskunstläuferin, steht erneut im Fokus der Öffentlichkeit, nachdem ihr Ehemann wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt wurde. Dies geschieht im Zusammenhang mit ihrem schweren Sturz am 7. Januar 2020 während einer Probe in der Vaudoise-Arena.

Während der Vorbereitung auf die Eröffnungsgala der Olympischen Jugendspiele sollte Sevastianova in einem Reifen durch die Luft gezogen werden. Plötzlich verlor sie das Gleichgewicht und stürzte aus einer Höhe von vier bis fünf Metern auf das Eis, während ihre kleine Tochter den Unfall filmte.

Nach dem Vorfall wurde Sevastianova schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Sechs Jahre später, nach langem Zögern, erstattete sie Anzeige, ohne zu wissen, dass auch ihr Ehemann beschuldigt werden würde. „Ich brauchte Antworten, und ich habe sie nach sechs Jahren immer noch nicht“, äußerte sie.

Die Ermittlungen deckten mehrere Fehler bei der Montage der verwendeten Seilwinde auf, die an der Decke befestigt war, obwohl sie laut Anleitung am Boden installiert werden sollte. Fünf Personen, darunter der Präsident einer Bühnentechnikfirma, müssen sich vor dem Lausanner Polizeigericht verantworten.

Sevastianova verteidigt ihren Mann: „Er hat mich bei dieser Tat lediglich begleitet.“ Sie hofft auf einen Freispruch, während sie die letzten Jahre als „die schlimmsten meines Lebens“ beschreibt.

Das Gericht wird entscheiden, ob und in welchem Umfang die Angeklagten verurteilt werden.

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