Eiskunstlauf-Wettbewerbe: ISU ermöglicht Russen und Belarussen Rückkehr

Rückkehr für russische und belarussische Eiskunstläufer bei ISU-Wettbewerben angekündigt

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Ab der neuen Saison können Athleten aus Russland und Belarus unter neutralem Status an internationalen Eiskunstlauf-Wettbewerben teilnehmen. Diese Entscheidung gab die ISU am Dienstag, den 30. Juni 2026, bekannt.

In der offiziellen Mitteilung hieß es:

Athleten, die Russland und Belarus vertreten, können ohne staatliche Erkennungszeichen – Nationalflaggen, Nationaltrikots und Nationalhymnen – an Wettkämpfen teilnehmen.

Zuvor hatte die ISU, orientiert an der Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), einer begrenzten Anzahl russischer und belarusischer Sportler die Teilnahme an den Winterspielen in Mailand/Cortina unter neutralem Status gestattet.

Nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 wurden russische und belarussische Eiskunstläufer von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Bei den Winterspielen in Peking hatten russische Athleten jedoch sechs von fünfzehn Medaillen gewonnen.

Im Dezember 2023 erlaubte das IOC Sportlerinnen und Sportlern aus Russland und Belarus die Teilnahme an den Spielen von Paris 2024 als neutrale Athleten. Ein Jahr später ermöglichte die ISU ihnen den Zugang zu Qualifikationswettkämpfen für Mailand/Cortina.

Im Mai 2024 hob das IOC zudem die Sanktionen gegen Belarus auf. Im Rahmen dieser Entwicklungen haben der Schwimm- und Turn-Weltverband Russland begnadigt, während der Leichtathletik-Weltverband weiterhin gegen eine Rückkehr der Athleten ist.

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