Eintracht Frankfurt kämpft mit Stimmungstief vor dem Champions-League-Spiel in Neapel

Eintracht Frankfurt kämpft mit Stimmungstief vor dem Champions-League-Spiel in Neapel

Das bevorstehende Champions-League-Spiel bei der SSC Neapel steht für Dino Toppmöller, den Trainer von Eintracht Frankfurt, im Schatten eines enttäuschenden 1:1-Unentschiedens gegen den 1. FC Heidenheim. Besonders die Verletzung von Can Uzun, einem vielversprechenden Jungstar, belastet die Stimmung im Team. Toppmöller äußerte seinen Unmut über die Schiedsrichterentscheidung, die ein vermeintliches 1:0 für Frankfurt verhinderte. Elye Wahi hatte zwar getroffen, doch der Treffer wurde wegen eines angeblichen Fouls von Arthur Theate nicht anerkannt. „Das will ich und das dürfen wir nicht akzeptieren. Das zieht sich die letzten Wochen schon durch“, kritisierte Toppmöller scharf und stellte die Sinnhaftigkeit des Videoschiedsrichters in Frage. Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, räumte ein, dass die Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht auf dem Niveau eines ambitionierten Topteams agierte: „Wir haben zu langsam Fußball gespielt.“ Nach einem Rückstand durch Budu Siwsiwadse gelang nur der Ausgleich durch Rasmus Kristensen. Der Ausfall von Uzun wird die Eintracht in Neapel zusätzlich schwächen, da er wegen einer Muskelverletzung frühzeitig ausgewechselt werden musste. Toppmöller bedauerte dies und wies auf die wiederkehrenden Probleme hin. Ein weiteres Hindernis sind die fehlenden Eintracht-Fans, die von den italienischen Behörden ausgeschlossen wurden. Krösche äußerte sich frustriert über die Begründungen und betonte, dass die Mannschaft sich nun auf eine gute Leistung in Neapel konzentrieren müsse, um die drei Punkte mitzunehmen.

Source: 90PLUS - 2025-11-02