Egnatia sorgt für Sensation, Anderlecht und Besiktas souverän weiter

Egnatia überrascht mit historischem Aufstieg, Anderlecht und Besiktas überzeugen souverän

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Für besonderes Aufsehen sorgte der albanische Meister Egnatia, der einen Hinspielrückstand eindrucksvoll drehte und sich erstmals einen Platz auf europäischer Liga-Phase-Ebene sicherte. Gleichzeitig bestätigten Traditionsklubs wie Anderlecht und Besiktas ihre Favoritenrolle und erreichten die Play-offs.

Die größte Überraschung der Runde gelang zweifellos Egnatia. Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel gegen Shamrock Rovers schien das Aus der Albaner bereits besiegelt. Im Rückspiel in Rrogozhinë zeigte die Mannschaft jedoch eine beeindruckende Reaktion und gewann mit 5:1. Dank des 6:4-Gesamterfolgs steht Egnatia in den Play-offs und hat sich gleichzeitig erstmals einen Platz in einer europäischen Ligaphase gesichert.

Bereits nach wenigen Minuten verkürzte Daniel Adjessa mit seinem ersten von zwei Treffern den Rückstand aus dem Hinspiel. Noch vor der Pause drehten Alessandro Albanese und Ildi Gruda das Duell komplett zugunsten der Gastgeber. Shamrock Rovers brachte offensiv kaum etwas zustande und wurde von Egnatia über weite Strecken dominiert.

Auch eine Rote Karte kurz vor der Halbzeit brachte die Albaner nicht aus dem Konzept. Nach der Pause legte Albanese den fünften Treffer nach und stellte endgültig die Weichen auf Aufstieg. Der spätere Anschlusstreffer von Graham Burke hatte lediglich statistischen Wert.

Mit dem Erfolg wird Egnatia erst der zweite albanische Klub nach Skenderbeu Korça, der in einer europäischen Gruppen- beziehungsweise Ligaphase vertreten sein wird.

Auch Iberia 1999 sorgte für einen Meilenstein. Die Georgier setzten sich nach Verlängerung mit 2:1 gegen Larne durch und qualifizierten sich erstmals für die Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs.

Während einige Außenseiter für Schlagzeilen sorgten, erledigten Anderlecht und Besiktas ihre Aufgaben souverän. Anderlecht gewann nach dem Auswärtserfolg auch das Rückspiel gegen PAOK Thessaloniki mit 3:2 und zog mit einem Gesamtergebnis von 4:2 in die nächste Runde ein. Besiktas setzte sich ebenfalls in beiden Spielen durch und gewann gegen Hradec Kralove mit 1:0.

Für die Glasgow Rangers endete die Qualifikation dagegen enttäuschend. Nach einer 1:1-Heimpartie gegen Jagiellonia Bialystok reichte es insgesamt nicht zum Weiterkommen. RB Salzburg musste derweil zittern, schaffte aber den Sprung in die Play-offs.

Insgesamt qualifizierten sich 13 Mannschaften aus der dritten Qualifikationsrunde für die Play-offs. Besonders Egnatia wird den Abend jedoch so schnell nicht vergessen. Mit dem historischen Einzug in die nächste Runde hat sich der Klub bereits jetzt einen festen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert.

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