Eberl äußert sich zur Schiedsrichteransetzung vor PSG gegen FC Bayern

Eberl äußert sich zur Schiedsrichteransetzung vor PSG gegen FC Bayern

Vor dem mit Spannung erwarteten Champions-League-Duell zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern gibt es kritische Stimmen zur Schiedsrichteransetzung. Der Münchner Sportvorstand Max Eberl äußerte sich zurückhaltend zu dem Thema und wollte die Debatte um den Schiedsrichter Maurizio Mariani nicht weiter anheizen. Eberl erklärte: "Ich möchte mich nicht in die Festlegung der Schiedsrichter einmischen." Er betonte, dass es wichtig sei, dass Schiedsrichter Erfahrungen sammeln, um den Nachwuchs auf ein höheres Niveau zu bringen. Besonders in Italien wurde Mariani in der jüngeren Vergangenheit heftig kritisiert. Nach mehreren Fehlentscheidungen wurde er sogar von der Liga suspendiert und in die 2. Liga versetzt. Trotz dieser Kontroversen wird er nun das bedeutende Spiel leiten, was der Corriere dello Sport als "absurd" bezeichnete. Eberl gab zu, dass er Mariani bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannte und dass es sich um eine Thematik handelt, die außerhalb seines Einflussbereichs liegt. Die Diskussion um Mariani wird durch seine internationale Erfahrung etwas gemildert. Er pfiff unter anderem die U20-WM in Chile und hat bereits 13 Partien in der Champions League geleitet, darunter Spiele mit deutscher Beteiligung, wie Real Madrid gegen RB Leipzig und FC Sevilla gegen BVB. In der kommenden Partie zwischen PSG und dem FC Bayern wird sich zeigen, ob Mariani die Kritik hinter sich lassen kann.

Source: sport.de - 2025-11-04