
PAOK-Ultras verlieren ihren Anführer: Giannis Konstantelias wechselt zu Dortmund
KI-Zusammenfassung
Ein besetztes Vereinsbüro in Thessaloniki, ein Handy, das einem Spieler in der Ankunftshalle entgegengestreckt wird, und ein scharfes Statement gegen die Klubführung prägen den Wechsel von Giannis Konstantelias zu Borussia Dortmund. Der 23-jährige griechische Nationalspieler, von den Ultras der Ultragruppe „Gate 4“ als der größte Fußballer seit Giorgos Koudas bezeichnet, sorgt für heftige Proteste in Griechenland.
Die Ultras haben bereits einmal Einfluss auf einen Wechsel genommen. Im Sommer 2025 sollte Konstantelias zu VfB Stuttgart wechseln, doch der Druck der Fans führte dazu, dass der Transfer platzte und er bis 2029 in Saloniki blieb.
Diesmal jedoch landete Konstantelias am Sonntagmorgen in Dortmund, absolvierte den Medizincheck und wurde von einem mutmaßlichen PAOK-Anhänger in einen Videocall mit aufgebrachten Fans verwickelt. Seine klare Antwort lautete:
Das ist meine Entscheidung.
Die Vertragsdetails sind uneinheitlich. Berichten zufolge könnte der Vertrag bis 2031 laufen, mit Ablösesummen zwischen 26 Millionen Euro und 30 Millionen Euro inklusive Boni. PAOK sichert sich zudem eine 15-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung.
Für den BVB ist dieser Transfer sportlich bedeutend: Niko Kovac erhält einen kreativen Offensivspieler, der in der vergangenen Saison in 18 Einsätzen sieben Tore erzielte. Konstantelias ist der zweite Grieche, der in diesem Sommer zu Dortmund wechselt, nach Konstantinos Karetsas.
Dieser Wechsel stellt nicht nur einen sportlichen Erfolg für Dortmund dar, sondern auch eine Machtfrage für PAOK, die sich gegen den Druck ihrer eigenen Anhängerschaft entschieden haben. Am 22. August steht der Supercup gegen FC Bayern an, ob Konstantelias dort bereits spielt, bleibt abzuwarten.
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