
FC Bayern nach Pyro-Vorfällen im DFB-Pokalfinale mit Geldstrafe belegt
KI-Zusammenfassung
Der FC Bayern München wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach den Pyrotechnik-Vorfällen im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart mit einer Geldstrafe von 260.000 Euro belegt. Das Urteil des DFB-Sportgerichts datiert auf den 22. Juli und betrifft die Ereignisse rund um das Pokalfinale am 23. Mai, das die Münchner mit 3:0 gewinnen konnten.
Bereits in der ersten Halbzeit wurden 30 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Nach dem Seitenwechsel eskalierte die Situation weiter: Zwischen der 51. und 55. Minute wurden weitere 235 Pyroartikel abgebrannt, was zu einer Unterbrechung der Partie von etwa drei Minuten führte. In der zweiten Hälfte registrierte der DFB zudem 39 weitere Bengalos.
Das Sportgericht erkannte teilweise an, dass der DFB im Vorfeld auf die zu erwartenden Vorfälle hingewiesen wurde. So darf der FC Bayern bis zu 86.700 Euro der Geldstrafe für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, sofern ein Nachweis erbracht wird. Diese Regelung gilt ebenso für den VfB Stuttgart.
Trotz dieser teilweisen Anerkennung bleibt die Strafe für den Rekordmeister empfindlich und sorgt für ein kostspieliges Nachspiel nach dem sportlichen Erfolg.
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