DFB: Ermittlungen im "Fall Freigang" dauern noch an

Ermittlungen im Fall Laura Freigang dauern an: DFB betont Sorgfalt vor Schnelligkeit

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Das Verfahren im Fall Laura Freigang zieht sich hin, während Eintracht Frankfurt sich auf den Pflichtspielauftakt vorbereitet. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) teilte mit, dass die Ermittlungen des Kontrollausschusses "aufgrund des umfangreichen Sachverhalts und der komplexen medizinischen und rechtlichen Fragestellungen sehr zeitintensiv" seien.

Der DFB betonte, dass im "Interesse aller Beteiligten Sorgfalt und Gründlichkeit vor Schnelligkeit" gehe. Zudem müssten rechtliche Fristen eingehalten werden. Seit Anfang Juni beschäftigt sich der DFB mit der Causa, nachdem die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) drei Meldeversäumnisse im Zusammenhang mit Dopingkontrollen innerhalb von zwölf Monaten gemeldet hatte.

Laut DFB wurde ein Verfahren gegen die Spielerin eingeleitet, und Freigang wurde die Möglichkeit gegeben, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben. Wann eine Entscheidung durch die unabhängigen Rechtsinstanzen des DFB fallen wird, sei "momentan noch rein spekulativ".

Bei drei "Strikes" droht der Spielerin eine Sperre von bis zu zwei Jahren. Freigang selbst sprach von "Missverständnissen". Für die Eintracht steht am Mittwoch (19.00 Uhr) die Champions-League-Qualifikation gegen Omonia Nikosia an, bei der Freigang fest eingeplant ist.

Katharina Kiel, Direktorin des Klubs, äußerte sich auf SID-Anfrage:

Laura Freigang ist bis zu einem möglichen Urteil ein fester Bestandteil unseres Kaders, eine wichtige Führungsspielerin und wird bis dahin selbstverständlich auch für uns in Pflichtspielen zum Einsatz kommen. Als Klub stehen wir hinter Laura und sie erhält von uns im Rahmen unserer Möglichkeiten die maximale Unterstützung.

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