
Johannes Kühn spricht über seine Beweggründe für den Rücktritt vom Biathlon
KI-Zusammenfassung
Anfang Mai gab Johannes Kühn seinen Rücktritt vom Biathlon bekannt. Der langjährige DSV-Star äußerte sich nun ausführlich zu seinen Beweggründen in einem Interview mit dem Portal "biathlonworld".
Nach 14 Jahren als Biathlon-Profi entschied sich Kühn, dass es an der Zeit sei, seine Karriere zu beenden. Er erklärte:
Ich gehörte zu den älteren Athleten im Team, und es war klar, dass ich mir irgendwann die Frage stellen musste, wie lange ich das noch machen will.
Kühn reflektierte über seine letzte Saison, die von Rückschlägen geprägt war:
Natürlich war es vor der Saison mein Ziel, an den Olympischen Spielen teilzunehmen, und ich war enttäuscht, dass ich es nicht geschafft habe.
Er fügte hinzu:
Also habe ich dann entschieden, dass ich nicht mehr bereit war, so viel Energie dort reinzustecken. Irgendwann reicht es, das muss man akzeptieren.
Kühn blickte auf seine Karriere zurück, die im Dezember 2012 mit seinem Debüt im Weltcup begann. Zu seinen größten Erfolgen zählt die Bronzemedaille mit der deutschen Staffel bei der WM 2025 in der Schweiz.
Seine Karriere war jedoch auch von schweren Momenten geprägt, wie zwei Schulterverletzungen, die ihn sowohl körperlich als auch mental stark forderten. Besonders schmerzhaft war sein Staffel-Aus bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking:
Rückblickend kann ich das verstehen, aber damals brach für mich eine Welt zusammen.
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