Deutsche Biathlon-Stars müssen sich auf Besonderheit einstellen

Besondere Regeländerung bei den Deutschen Meisterschaften im Biathlon angekündigt

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Die deutschen Biathlon-Stars bereiten sich intensiv auf die kommende Saison vor. Anfang September stehen die nationalen Meisterschaften an, die mit einer besonderen Regeländerung aufwarten. Laut einer Mitteilung des Deutschen Skiverbands (DSV) wird es im verkürzten Einzel Strafrunden anstelle der üblichen Strafsekunden geben.

Normalerweise werden im Kurz-Einzel 45 Sekunden pro Fehlschuss angerechnet. Mit der neuen Regelung müssen die Athleten stattdessen Strafrunden absolvieren, was den Zeitverlust verringert und die Bedeutung der läuferischen Fähigkeiten erhöht.

Bereits bei den letzten Deutschen Meisterschaften setzte der DSV diese Regelung um. Janina Hettich-Walz und Philipp Horn sicherten sich jeweils den Titel im verkürzten Einzel über 12,5 bzw. 15 Kilometer.

Die Deutschen Meisterschaften im Biathlon finden vom 4. bis 6. September am Notschrei im Schwarzwald statt. Nach den Einzelrennen folgen Sprint- und Verfolgungsrennen.

Biathlon-Sportdirektor Bernd Eisenbichler hat die Entscheidung zur Startplatzvergabe verteidigt. Er betonte:

Ich halte nichts von einer Vorqualifikation im Sommer. Das ist mir zu weit weg vom Winter. Wir machen die konkrete Qualifikation kurz vor dem Start in die Saison. Dann sehen wir genau, wer entsprechend in Form ist.

Eisenbichler trat die Nachfolge von Felix Bitterling an und hatte bereits zwischen 2019 und 2022 das Amt inne. Die deutschen Skijägerinnen und Skijäger sind somit bestens auf die bevorstehende Saison vorbereitet.

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