Der Fall Atubolu und die Frage, für wen Spielerberater eigentlich arbeiten: „Sachen, die nicht gehen“

Noah Atubolu spricht über die Schattenseiten des Spielerberatergeschäfts

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KI-Zusammenfassung

Noah Atubolu äußerte sich in einer Pressekonferenz über seine schwierige Zeit im Sommer und die Herausforderungen, die er als Spieler erlebt hat. Der 24-jährige Torhüter von Eintracht Frankfurt, der zuvor von SC Freiburg ausgeliehen wurde, reflektierte über die Enttäuschungen im Transfergeschäft und erklärte: „Es war keine einfache Zeit, weil Sachen passiert sind, die nicht gehen.“

Atubolu hatte Anfang des Jahres zur Agentur Epic Sports gewechselt und strebte einen Transfer in die Premier League an. Nach der Ablehnung einer Vertragsverlängerung in Freiburg und der Ankündigung eines Wechselwunsches blieb das versprochene Interesse jedoch aus. Stattdessen erhielt er nur Angebote von Aufsteigern, die für ihn als Spieler nicht in Frage kamen. Nach einer gescheiterten Zusammenarbeit mit Epic Sports verlängerte er schließlich seinen Vertrag in Freiburg, um die Leihe nach Frankfurt zu ermöglichen.

Der Artikel beleuchtet die finanziellen Strukturen im Spielerberatergeschäft, wo Berater in der Regel durch Wechsel und nicht durch Vertragsverlängerungen verdienen. Beraterhonorare erreichten 2025 mit 1,37 Milliarden US-Dollar einen Rekord, wobei deutsche Klubs etwa 141 Millionen Euro zahlten.

Die FIFA versuchte, den Markt mit neuen Regulierungen zu kontrollieren, doch in Deutschland trat diese Regelung nie in Kraft. Atubolus Fall zeigt, wie Spieler im System oft allein gelassen werden und wie wichtig es ist, dass Klubs auch die Interessen ihrer Spieler im Auge behalten. Er lobte Freiburg für deren unterstützendes Verhalten und stellte fest, dass nicht alle Vereine so handeln würden. Der Fall ist ein Beispiel dafür, wie die Interessen zwischen Spielern, Beratern und Klubs auseinanderdriften können.

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