Chelsea kommt glimpflich davon – Köln erwischte es einst härter

Chelsea entgeht dem Punktabzug – Kölns härtere Strafe bleibt unvergessen

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KI-Zusammenfassung

Der FC Chelsea kommt in seinem Verfahren um jahrelange Zahlungen an nicht registrierte Spielerberater glimpflich davon. Die ursprünglich drohende Punktabzug-Strafe wurde im Berufungsverfahren komplett aufgehoben. Stattdessen wurde der Klub mit einer Geldstrafe von 10 Millionen Pfund (ca. 11,7 Millionen Euro) belegt. Diese Entscheidung wurde von der englischen FA am Freitag bekannt gegeben.

Ursprünglich war eine Geldstrafe von 26 Millionen Pfund (ca. 30,4 Millionen Euro) angedacht. Dank der Selbstanzeige der neuen Eigentümer Todd Boehly und Clearlake Capital, die beim Kauf des Klubs 74 Regelverstöße meldeten, wurde dieser Betrag erheblich reduziert. Chelsea gab zu, zwischen 2011 und 2018 verdeckte Zahlungen in Höhe von 47 Millionen Pfund (ca. 55 Millionen Euro) geleistet zu haben.

Im Vergleich dazu wurde der 1. FC Köln im Februar 2023 wegen eines Verstoßes gegen das Transferreglement von der FIFA mit einem sofort wirksamen Transferverbot über zwei Wechselperioden bestraft. Dies geschah aufgrund der Verpflichtung des slowenischen Nachwuchsspielers Jaka Cuber Potočnik, dessen einseitige Vertragskündigung als Anstiftung zum Vertragsbruch gewertet wurde. Der Klub durfte in den betroffenen Transferperioden keine neuen Spieler registrieren, was als eine der Ursachen für den Abstieg in die 2. Bundesliga gilt.

Die unterschiedlichen Strafen verdeutlichen, wie unterschiedlich Verbände mit Regelverstößen umgehen. Während Chelsea's Registrierungssperre hypothetisch bleibt, erlebte Köln eine tatsächliche Sperre, die erst durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vorzeitig aufgehoben wurde. Diese Fälle zeigen die variablen Maßstäbe im Umgang mit ähnlichem Fehlverhalten.

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