
Leverkusens Geschäftsführer äußert sich kritisch zu FIFA-Präsident Infantino
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Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hat sich in der Debatte um den umstrittenen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino klar positioniert. In einem Interview mit der Sport Bild erklärte Carro:
Wir führen jetzt einen Kampf gegen Infantino - und den müssen wir gewinnen.
Der Geschäftsführer räumte ein, dass die Suche nach einem Gegenkandidaten eine Herausforderung darstellen werde. Dabei sieht er niemanden aus dem UEFA-Umfeld als Favoriten. "Wir Europäer werden in Teilen der Welt ohnehin als etwas arrogant wahrgenommen", erklärte Carro und fügte hinzu, dass ein Kandidat, der auch außerhalb Europas überzeugen kann, erforderlich sei.
Victor Montagliani, der Präsident von CONCACAF, wurde von Carro als möglicher Kandidat genannt. Montagliani sei "anerkannt in seiner jetzigen Funktion, kennt die FIFA gut, kommt nicht aus Europa und könnte deshalb auch über die CONCACAF hinaus Unterstützer gewinnen."
Die UEFA fordert den Rückzug Infantinos und bereitet eine Strafanzeige in der Schweiz vor, die sich mit seiner Rolle beim gescheiterten Plan befasst, Anteile an FIFA-Turnieren an private Investoren zu verkaufen. Carro erklärte:
Wenn es im Zusammenhang mit den aktuellen Vorgängen belastbare Hinweise auf ein Fehlverhalten gibt, müssen diese unabhängig und konsequent aufgeklärt werden.
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