Bundesliga: HSV-Frauen müssen nach Pleite weiter zittern - und sorgen sich um Doucouré

HSV-Frauen verpassen wichtigen Sieg und bangen um Doucouré nach Niederlage gegen Union Berlin

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Die HSV-Frauen mussten auch nach der Niederlage gegen Union Berlin weiter um den Bundesliga-Verbleib zittern. Im ersten Abschnitt dominierten die Hamburgerinnen das Spiel, scheiterten jedoch an ihrer Chancenverwertung. Der entscheidende Treffer fiel in der 60. Minute, als Amber Tysiak für die Gäste aus dem Getümmel heraus traf und damit den Spielverlauf auf den Kopf stellte.

Trotz eines 1:0-Auswärtssiegs in der Vorwoche beim Debüt von Trainer Rodolfo Cardoso in Nürnberg bleibt der Vorsprung auf die SGS Essen bei drei Punkten. Das nächste Spiel führt die Hamburgerinnen am kommenden Sonnabend zum 1. FC Köln (12 Uhr, im NDR Livecenter), bevor am letzten Spieltag Bayern München in die Hansestadt kommt (17. Mai).

Die Partie im Volksparkstadion nahm nach einer Viertelstunde Fahrt auf. Christin Meyer hatte die erste große Gelegenheit, doch Cara Bösl parierte stark (16.). Auch eine Vierfach-Chance der Hamburgerinnen blieb ungenutzt, und die Berlinerinnen hatten mehr Ballbesitz, konnten aber nicht überzeugen.

Nach der Pause blieb das Chancenwucher der Hamburgerinnen bestehen. Tysiak erzielte schließlich das 0:1, nachdem ihre Freistoßflanke zunächst an den Pfosten ging. HSV versuchte, den Rückstand aufzuholen, aber Bartz traf die Latte (70.) und auch Kardesler scheiterte am Pfosten (88.).

Der Schock über die Niederlage wurde noch verstärkt, als Doucouré in der 84. Minute nach ihrer Auswechslung zusammenbrach. Die 25-jährige Verteidigerin wurde ins Krankenhaus gebracht, war jedoch bereits ansprechbar. Vorstand Eric Huwer betonte:

Die Gesundheit der Spielerinnen ist das Einzige, was zählt - alles andere ist heute egal.

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