
Wie Tony Bloom Brighton zu einem Vorreiter im Transfergeschäft machte
KI-Zusammenfassung
Chema Andres wechselte am Deadline Day für 22 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Brighton & Hove Albion und ist damit der neunte und letzte Neuzugang des Vereins in diesem Sommer. Insgesamt investierte Brighton 165 Millionen Euro in neue Spieler, während die Einnahmen bei 192 Millionen Euro lagen. Dies führt zu einem bemerkenswerten Transferplus, das der Verein in fünf der letzten sechs Spielzeiten erwirtschaftete – ein seltenes Phänomen im englischen Fußball.
Der Schlüssel zu diesem Erfolg ist Tony Bloom, der 2009 die Mehrheitsanteile an Brighton übernahm. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Klub in der drittklassigen League One und hatte nur knapp dem Abstieg entkommen. Nach acht Jahren gelang es Bloom, den Verein in die Premier League zu führen, wo sich Brighton seit 2017 etabliert hat und sich 2023 sogar für die Europa League qualifizierte.
Bloom, ein studierter Mathematiker, machte sein Vermögen durch Sportwetten und entwickelte Algorithmen, die die Quoten der Buchmacher übertrafen. Diese Datenanalysen übertrug er auf Brighton, was es ihm ermöglichte, Talente frühzeitig und günstig zu verpflichten. Ein Beispiel ist Carlos Baleba, der für 75,9 Millionen Euro zu Manchester United wechselte, nachdem Bloom ihn für 27 Millionen Euro verpflichtet hatte.
Zusätzlich hat Bloom Beteiligungen an mehreren Vereinen weltweit, darunter Heart of Midlothian und Melbourne Victory. Ein wichtiger Partner ist Royale Union Saint-Gilloise, wo Bloom den Verein in die belgische Elite führte. Seine Strategie zielt darauf ab, Talente bei Partnervereinen zu entwickeln, bevor sie zu Brighton wechseln.
In Deutschland kooperiert Blooms Datenfirma mit dem 1. FC Nürnberg, um die Vorteile seiner Analysen zu nutzen.
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