Böser Fehlstart für deutsche Basketballerinnen - Auftakt der Heim-WM missglückt

Deutsche Basketballerinnen starten mit herber Niederlage in die Heim-WM

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Die deutschen Basketballerinnen erlebten einen bitteren Fehlstart bei der Heim-Weltmeisterschaft. Im Auftaktspiel gegen den Vize-Europameister Spanien musste sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange in der Berliner Uber Arena mit 53:83 (24:50) geschlagen geben. Die Enttäuschung ist groß, da die Mannschaft nun kaum noch Chancen auf den Gruppensieg hat, der den direkten Einzug ins Viertelfinale ermöglicht.

Vor 12.500 Zuschauern, darunter auch Bundeskanzler Friedrich Merz, war das deutsche Team von Beginn an unterlegen. Die starke Defensive und präzise Offensive der Spanierinnen, angeführt von Maria Conde, setzten den Deutschen zu. Nach einem schlechten Start lag Deutschland schnell zurück und konnte sich bis zur Halbzeit nicht erholen.

Obwohl Nyara Sabally nach einer Verletzungspause wieder zur Verfügung stand, war der Rückstand bereits zur Pause erheblich. Die deutsche Mannschaft traf nur jeden vierten Wurf, während die Spanierinnen über 60 Prozent ihrer Würfe verwandelten.

Marlies Askamp, die erste deutsche WNBA-Spielerin, äußerte in der Halbzeit:

Der Ball läuft nicht. Spanien nimmt Deutschland alles weg.

Im zweiten Durchgang ging es für die DBB-Auswahl nur noch um Schadensbegrenzung. Leonie Fiebich war mit 13 Punkten die beste Werferin des deutschen Teams.

Das nächste Spiel gegen Japan am Samstag um 18:00 Uhr ist nun von entscheidender Bedeutung, um die Chance auf das Viertelfinale zu wahren. Ein Sieg ist Pflicht, insbesondere nach der knappen Niederlage gegen Mali (102:97) im ersten Turnierspiel.

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