
Boca Juniors verstärken sich mit umstrittenem Duo aus Kolumbien
KI-Zusammenfassung
Die Boca Juniors haben sich für die bevorstehende Clausura mit zwei neuen Spielern verstärkt: Torhüter Álvaro Montero und Angreifer Sebastián Villa. Während Montero für 3,5 Millionen Euro von Vélez Sarsfield verpflichtet wurde, sorgte Villas Rückkehr für größere Diskussionen.
Montero hat mit Kolumbien an der Weltmeisterschaft teilgenommen, jedoch keinen Einsatz gehabt, da die Cafeteros im Achtelfinale gegen die Schweiz ausschieden.
Im Gegensatz dazu ist die Rückkehr von Sebastián Villa, für die Boca 5,7 Millionen Euro an Independiente Rivadavia überwiesen hat, stark umstritten. Der 30-Jährige spielte bereits von 2018 bis 2023 für die Boca Juniors und wurde 2020 von seiner Partnerin wegen körperlicher und psychischer Gewalt sowie sexuellem Missbrauch beschuldigt. Ein Jahr später sah er sich ähnlichen Vorwürfen gegenüber. 2023 wurde er wegen der ersten Delikte zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, erhielt jedoch 2025 für die zweiten Anschuldigungen einen Freispruch.
Wegen dieser Vorfälle wurde Villa 2023 aus der ersten Mannschaft ausgeschlossen, sein Vertrag blieb jedoch bestehen. Nach einem rechtlichen Streit wechselte er im Herbst 2023 zu Beroe in die bulgarische Liga und kehrte 2024 nach Argentinien zurück, wo er mit Independiente Rivadavia die Copa Argentina 2025 gewann. In 80 Spielen erzielte er 13 Tore und legte 24 weitere auf, bevor er nun erneut für die Boca Juniors spielt.
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