Bobfahrerin startet trotz Rückenbruch als Weitspringerin

Melanie Hasler startet als Weitspringerin nach Bob-Karriere mit Rückenbruch durch

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KI-Zusammenfassung

Die Schweizer Leichtathletin Melanie Hasler sorgt für Aufsehen, indem sie nach ihrem Rücktritt vom Bobsport als Weitspringerin zurückkehrt. Im April 2026 beendete Hasler abrupt ihre Karriere im Bobsport, nachdem sie zahlreiche Erfolge wie mehrere Weltcup-Podestplätze und vier Olympische Diplome errungen hatte. Ihre Entscheidung fiel aufgrund von mentalen Belastungen, finanziellen Herausforderungen und der Dominanz der deutschen und amerikanischen Teams.

Nach ihrem Rücktritt kämpfte Hasler mit Rückenbeschwerden, die nun als Bruch diagnostiziert wurden. Diese Diagnose gibt ihr jedoch eine gewisse Erleichterung: „Jetzt weiss ich, womit ich es zu tun habe“, so Hasler.

Sie hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt, Weitspringerin zu werden und sieht nun die Chance, ihre sportliche Karriere fortzusetzen. „Ich freue mich auf jedes Training. Wenn du etwas Neues machst, siehst du viel schneller Fortschritte“, erklärt sie begeistert.

Hasler ist sich bewusst, dass Weitsprung eine technisch anspruchsvolle Disziplin ist, doch ihre Erfahrungen im Bobsport, insbesondere das Kraft- und Sprinttraining, könnten ihr helfen. „Meine Explosivität hilft mir enorm“, sagt sie.

Für die kommende Saison hat sie sich das Ziel gesetzt, zu den drei besten Weitspringerinnen der Schweiz zu gehören. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Freund Michael Vogt, der sie in ihrem neuen Abenteuer begleitet. Sollte sie es schaffen, in Los Angeles 2028 an den Sommerspielen teilzunehmen, könnte sie die zweite Schweizerin nach Salomé Kora werden, die sowohl an Sommer- als auch Winterspielen teilnimmt. „Es wäre eine besondere Geschichte“, schließt Hasler.

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