Biathlon | Wird die WM in Otepää zur Windlotterie? DSV-Coach warnt vor komplexer Herausforderung

Herausforderung für DSV: Unberechenbarer Wind könnte Biathlon-WM in Otepää beeinflussen

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Die Biathlon-WM 2027 in Otepää sorgt bereits jetzt für Sorgenfalten beim deutschen Team. Der Grund liegt im Schießstand, wo oft unberechenbarer Wind weht, der bereits in der vergangenen Saison bei den Weltcuprennen für Chaos sorgte. Bundestrainer Tobias Reiter äußerte sich besorgt über die möglichen Auswirkungen auf die WM.

Die Weltcuprennen in Otepää gehörten zu den spektakulärsten der letzten Saison, geprägt von starkem Wind und einem Rekordsieg des Norwegers Sturla Holm Lægreid. Die WM 2027 wird nun auf derselben Anlage stattfinden, was die Herausforderungen für das deutsche Team erhöht.

Reiter warnte, dass der Wind in Otepää ein „zentraler Faktor“ sein wird. Er erklärte: „Am Nachmittag ist er meist stärker als am Vormittag. Die Rennen bei der WM finden am späten Nachmittag statt, da wird es richtig durchblasen.“

Besonders kompliziert sei der Schießstand: „Die Bahnen eins bis drei werden vom Wind weniger beeinflusst, als es bei den anderen der Fall ist – insbesondere beim Stehendschießen.“ Während die ersten Bahnen besser abschneiden könnten, befürchtet Reiter, dass es eine gewisse WM-Lotterie geben könnte, abhängig von der Zulosung der Stände.

Um die Bedingungen besser einschätzen zu können, absolvierten die Athletinnen und Athleten ein Testrennen unter ähnlichen Bedingungen wie bei der WM. Reiter erläuterte, dass sie GPS-Tracker genutzt hatten, um „individuelle Strategien zum Anlaufverhalten“ zu entwickeln. Der Erfolg dieser Strategien wird sich ab dem 10. Februar zeigen, wenn der erste WM-Startschuss fällt.

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