
Sebastian Samuelsson spricht über bedeutende Änderungen an seinem Biathlon-Gewehr
KI-Zusammenfassung
Bei den schwedischen Sommerbiathlon-Meisterschaften in Östersund räumte Sebastian Samuelsson am vergangenen Wochenende nicht nur zwei Medaillen ab, sondern nutzte auch die Gelegenheit, sein neues Gewehr zu testen. Der 29-Jährige hatte sich in der wettkampffreien Zeit entschieden, seine Waffe für die kommende Saison zu modifizieren, indem er das zuvor rund 4,2 Kilogramm schwere Gewehr um etwa 500 Gramm erleichterte.
Zusätzlich arbeitete Samuelsson an einer neuen, maßgefertigten Schaftkappe, die seiner Meinung nach eine besonders vielversprechende Anpassung darstellt. Im Interview mit der Zeitung "Expressen" sagte er: "Das ist eine dieser Sachen, von denen man sich wünscht, man hätte sie schon vor drei Jahren gekannt und umgesetzt."
Samuelsson betonte, dass das Gewicht des Gewehrs "fast zweitrangig" sei: "Ich habe das Gefühl, dass das Gewehr jetzt viel besser zu mir passt. Es ist natürlich etwas anders und gewöhnungsbedürftig, aber im Moment bin ich sehr optimistisch und zuversichtlich."
Die bisherigen Eindrücke sind positiv. Trotz vier Fehlern im Einzelrennen und zwei weiteren im Sprint, von denen vier im Stehendanschlag fielen, ist Samuelsson überzeugt, dass die neue Balance in dieser Schießposition einen erheblichen Vorteil bietet. Er erklärte:
Im Liegendanschlag merke ich keinen großen Unterschied, aber im Stehen habe ich das Gefühl, dass der Schwerpunkt des Gewehrs viel näher an meinem Körper liegt. Das reduziert die Bewegungen erheblich.
In der vergangenen Saison belegte Samuelsson zum zweiten Mal in Folge den vierten Platz der Weltcup-Gesamtwertung und erreichte bei den Olympischen Winterspielen zwei Top-10-Platzierungen in Einzelwettbewerben.
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