
Selina Grotian reflektiert über die schwierigsten Wochen ihrer Biathlon-Karriere
KI-Zusammenfassung
Der vergangene Winter stellte für Selina Grotian, Deutschlands Biathlon-Hoffnung, eine besondere Herausforderung dar. Die beiden Weltcups in Deutschland wurden für die 22-Jährige zu den härtesten Wettkämpfen ihrer bisherigen Karriere.
Die Saison 2025/26 begann vielversprechend. Grotian erzielte im Sommer Fortschritte am Schießstand und erklärte im Podcast "Extrarunde": "Ich habe im Sommer richtig gut geschossen. Ich war viel konstanter und hatte nicht so viele Ausreißer." Trotz einer Gesamttrefferquote von 81,9 Prozent konnte sie ihre Wettkampfleistung nicht wie erhofft abrufen.
Eine schwere Erkrankung während des ersten Trimesters traf sie hart. Schon beim Saisonauftakt in Östersund fühlte sie sich körperlich angeschlagen. In Hochfilzen konnte sie nicht einmal spazieren gehen. Der Verlust des letzten Weltcups in Annecy brachte sie zum Weinen:
Ich war drei Wochen einfach ausgeknockt. Das war sehr schwer für mich.
Die Comeback-Weltcups in Oberhof und Ruhpolding wurden zur mentalen Belastungsprobe. Grotian beschrieb diese Wochen als die „härtesten zwei Wochen meiner Biathlonkarriere“. Die Nervosität vor den Rennen raubte ihr den Schlaf.
Trotz der Schwierigkeiten sicherte sie sich schließlich das Olympia-Ticket und ging mit großen Erwartungen in die Vorbereitung. Doch die Höhenlage in Antholz und der Einfluss ihrer vorherigen Erkrankung führten zu schwachen Ergebnissen bei den olympischen Rennen, wo sie nicht unter die besten 40 lief.
Grotian hat das herausfordernde Jahr hinter sich gelassen und sagt:
Wenn ich zurückschaue und weiß, ich habe alles gegeben, kann ich mir keine großen Vorwürfe machen.
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