
Lisa Vittozzi spricht über Zweifel und ihre Motivation nach dem Olympiasieg
KI-Zusammenfassung
Lisa Vittozzi erfüllte sich bei den Olympischen Winterspielen in Antholz ihren größten Biathlon-Traum und gewann die Goldmedaille in der Verfolgung. In einem Interview mit dem internationalen Biathlonverband IBU äußerte die Italienerin, dass sie nach ihrem Sieg viele Zweifel hatte. "Es gab einen Moment nach dem Sieg in Antholz oder generell nach den Olympischen Spielen, in dem ich mich fragte: 'Was soll ich jetzt tun? Werde ich noch die Motivation haben, weiterzumachen?'", so Vittozzi.
Trotz dieser Unsicherheiten entschied sich die 31-Jährige, ihre Karriere fortzusetzen. Ein Abschied sei für sie kein Thema mehr, da sie viel Energie aufwenden musste, um für die Olympischen Spiele in Bestform zurückzukehren. "Ich war auch mental sehr erschöpft, da ich schon vor der Saison viele Zweifel an meiner Zukunft hatte", erklärte sie weiter.
Die Olympiasiegerin hatte aufgrund von hartnäckigen Rückenbeschwerden die Biathlon-Saison 2024/25 komplett verpasst, fand jedoch im letzten Winter rechtzeitig zu ihrer alten Form zurück.
In Bezug auf ihre Zukunft im Biathlon betonte Vittozzi, dass sie "von Tag zu Tag" leben wolle. "Seit der Rückenverletzung, die mich vor zwei Jahren im Herbst zur Pause zwang, habe ich erkannt, dass es für mich am besten ist, von Tag zu Tag zu leben. Ich kann mir keine allzu fernen Ziele setzen, denn sie belasten letztendlich meine mentale Gesundheit. Daher lebe ich jetzt von Saison zu Saison", sagte die Gesamtweltcupsiegerin von 2023/24.
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