Biathlon | Materialwechsel offiziell: Olympiasiegerin geht mit neuem Gewehr in die Saison

Olympiasiegerin Justine Braisaz-Bouchet startet mit neuem Gewehr in die Saison

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Nach einer herausfordernden Biathlonsaison 2026/27 hat die französische Olympiasiegerin Justine Braisaz-Bouchet entscheidende Veränderungen vorgenommen. Die 30-Jährige wird im kommenden Winter mit einem speziell für sie angefertigten neuen Gewehr antreten.

In den letzten Wochen hat Braisaz-Bouchet nicht nur ihren Ausrüster gewechselt, sondern auch ihr Gewehr. Clément Jacquelin, einer der Gewehrbauer, erklärte:

Die Anfrage kam von Justine und [ihrem Ehemann und Trainer] Julien. Als sie den Gewehrschaft von Martin Uldal sahen, fragten sie, ob es möglich wäre, die gleichen Methoden anzuwenden, um Justines Gewehr leichter zu machen. Das Projekt hat dann schnell Formen angenommen und das finale Resultat hat alle Erwartungen erfüllt.

Wichtig für Braisaz-Bouchet war, ihren ursprünglichen Gewehrschaft zu behalten. Daher wurden im 3D-Drucker neue Anbauteile hergestellt, um das Gesamtgewicht zu verringern und den Tragekomfort zu erhöhen.

Die Entscheidung, an dieser Stelle zu optimieren, überrascht nicht, da die Olympiasiegerin in der vergangenen Saison am Schießstand erhebliche Schwierigkeiten hatte. Mit nur 76 Prozent ihrer Schüsse, die ins Schwarze gingen, konnte sie ihre herausragenden Lauf-Leistungen nicht in Erfolge ummünzen.

Zusätzlich zum neuen Gewehr und Ausrüster Rossignol verfolgt Braisaz-Bouchet einen neuen Trainingsansatz. Sie bereitet sich außerhalb der französischen Mannschaft vor, um mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, während ihr Ehemann Julien als Trainer fungiert.

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