Barça zahlt 90 Prozent – und ter Stegen spielt in Amsterdam

FC Barcelona zahlt fast das gesamte Gehalt von ter Stegen während Leihe zu Ajax

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KI-Zusammenfassung

Der FC Barcelona überweist in der kommenden Saison 90 Prozent des Gehalts von Marc-André ter Stegen, während dieser für Ajax Amsterdam spielt. Die Verhandlungen über diesen Deal zogen sich über Wochen, da Barcelona den Torhüter loswerden möchte, aber kaum Gehalt einspart.

Ajax übernimmt lediglich 10 Prozent des Gehalts, wobei dieser Anteil je nach Einsätzen steigen kann. Eine Kaufoption oder Kaufpflicht existiert nicht. Die Leihe endet am 30. Juni 2027, während ter Stegens Vertrag in Katalonien bis 30. Juni 2028 läuft.

Diese ungewöhnliche Konstruktion zeigt, wie Barcelona durch den Abgang von ter Stegen zwar keinen finanziellen Vorteil erzielt, jedoch mehr Flexibilität im Kader gewinnt. Ajax erhält einen erfahrenen Nationaltorhüter zum Preis eines Ergänzungsspielers und trägt nur ein minimales Risiko, da der Torhüter in elf Monaten zurückkehrt.

Das Problem bei der Vermittlung von ter Stegen liegt in seinem Vertrag, der durch finanzielle Maßnahmen in der Vergangenheit entstanden ist. Barcelona hatte Teile seines Gehalts aufgeschoben, um die Gehaltsobergrenzen von LaLiga einzuhalten. Diese Stundung führt nun dazu, dass die letzten Vertragsjahre die teuersten sind, was einen sauberen Verkauf erschwert.

Der Transfer wurde maßgeblich von Jordi Cruyff, dem Technischen Direktor von Ajax, eingefädelt, der über eine lange Verbindung zu Barcelona verfügt. Ter Stegen kennt zudem den neuen Ajax-Trainer Míchel Sánchez, der ihn zuvor bei Girona trainierte.

Insgesamt zeigt sich, dass Barcelona durch die Verschiebung von Gehältern in die Zukunft zwar kurzfristige Erleichterungen erlangt, jedoch langfristig mit der Rechnung für diese Entscheidungen konfrontiert wird.

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