
Ricarda Funk verpasst Medaille bei Kanuslalom-WM in Oklahoma City
KI-Zusammenfassung
Ricarda Funk hat bei der Kanuslalom-Weltmeisterschaft in Oklahoma City eine Medaille verpasst und landete auf dem fünften Platz. Die 34-jährige Olympiasiegerin von Tokio konnte nach den Goldmedaillen in 2021 und 2022 diesmal nicht überzeugen. "Ich war im Modus, war auf Angriff gepolt, leider den ersten entscheidenden Move nicht getroffen. Es tut weh", erklärte Funk nach dem Wettkampf.
Den Titel sicherte sich erneut die dreimalige Olympiasiegerin Jessica Fox, die im Vorjahr aufgrund einer Tumor-Operation an der Niere ihre Heim-WM in Australien verpasst hatte. Evy Leibfarth aus den USA sicherte sich die Silbermedaille, während die Britin Kimberley Woods Bronze gewann.
Funk hat in der vergangenen Zeit mit Selbstzweifeln zu kämpfen gehabt. Nach ihrem Olympia-Patzer in 2024 in Paris erhielt sie viel Rückhalt und Unterstützung. "Der Rückhalt war unglaublich", sagte sie. Um ihre Liebe zum Kanuslalom zurückzufinden, suchte sie Hilfe und tauschte sich mit anderen Spitzensportlern aus.
Dank des Programms "Matchplan", das in Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp ins Leben gerufen wurde, konnte sie ihre Motivation zurückgewinnen. Funk war die einzige Deutsche, die das Finale der besten Zwölf erreichte, nachdem sie im Halbfinale den neunten Platz belegte. Ihre Vereinskollegin Emily Apel musste aufgrund einer 50-Sekunden-Strafe mit dem 26. Platz vorliebnehmen. Noah Hegge, der in Paris Olympia-Dritter wurde, schied als Halbfinal-23. aus. Stefan Hengst kam auf den 18. Platz, während Christian Stanzel als WM-Debütant abschloss.
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