ATP-Turnier Nervenstarker Zverev erreicht Halbfinale von Halle

Zverev mit Nervenstärke ins Halbfinale in Halle – Herausforderung gegen Fritz steht bevor

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Der French-Open-Sieger Alexander Zverev setzte sich im Viertelfinale des ATP-Turniers in Halle gegen den belgischen Qualifikanten Raphael Collignon durch und gewann mit 7:6 (12:10), 7:6 (7:2). Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius benötigte Zverev zwei Stunden, um seinen zweiten Matchball zu verwandeln. Nach dem Match äußerte er sich lobend:

Es war ein wahnsinniges Match, von beiden Spielern ein hohes Niveau. Es hätte auch zwei Sätze in die andere Richtung gehen können.

Im Halbfinale trifft der 29-Jährige auf den US-Profi Taylor Fritz, der als "Angstgegner" gilt. Zverev wartet seit zwei Jahren auf einen Sieg gegen Fritz und hat in den letzten sechs Begegnungen verloren. Fritz setzte sich in einem spannenden Duell gegen seinen Landsmann Ben Shelton durch, das 2:45 Stunden dauerte, und gewann 6:7 (5:7), 7:6 (10:8), 7:6 (7:3), nachdem er einen Matchball abwehren konnte.

Zverev begann stark, gewann sein erstes Aufschlagspiel und hatte einen ersten Breakball, den Collignon mit einem Ass abwehrte. Collignon steigerte sich im ersten Satz und kämpfte sich ins Tiebreak, wo Zverev mit 4:1 führte, aber Collignon drei Satzbälle hatte. Zverev nutzte einen Fehler des Belgiers aus und entschied den Satz nach 61 Minuten für sich.

Im zweiten Satz blieb Zverev stabil und zeigte Nervenstärke, als er einen Breakball abwehrte. Trotz zunehmender Fehler und Hitzebelastung gelang es ihm, das Match im Tiebreak zu gewinnen, indem er mit einer krachenden Vorhand den zweiten Matchball verwandelte. Zverev demonstrierte damit erneut seine Fähigkeit, in Drucksituationen zu bestehen.

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