
Makkabi Deutschland reist mit großer Delegation zur Maccabiah in Israel unter Sicherheitsbedenken
KI-Zusammenfassung
Die Maccabiah, oft als die "Olympischen Spiele der Jüdinnen und Juden" bezeichnet, wurde aufgrund der angespannten Sicherheitslage für 2025 kurzfristig verschoben. In diesem Jahr nehmen mehr als 5.000 jüdische Sportlerinnen und Sportler in Israel teil, was weniger als in vorherigen Ausgaben ist. Das Motto der 22. Maccabiah lautet "More than ever".
Der Sportverband Makkabi Deutschland reist mit einer etwa 170-köpfigen Delegation nach Israel, der größten aus Europa. Zu den Teilnehmern gehören Präsident Alon Meyer, der Technische Leiter Ariel Leibovici und die Tischtennisspielerin Lisa Michajlova. Letztere musste jedoch die Teilnahme von Hannah Stolyar an den Tischtennis-Wettkämpfen absagen, ebenfalls wegen der Sicherheitslage.
Die Sicherheitsvorkehrungen beginnen bereits in Deutschland. Ariel Leibovici betont:
Wir müssen leider aufpassen, dass wir uns nicht zu erkennen geben.
Lisa Michajlova äußert den Wunsch, sich wieder auf den Sport konzentrieren zu können:
Ich hätte einfach gerne wieder das Privileg, mich über kleine Sachen aufzuregen.
Hannah Stolyar kennt Polizeischutz seit ihrer Kindheit und hat schon früh gelernt, sich bei Angriffen zu schützen. Sie hatte den Wunsch, 2025 an der Maccabiah teilzunehmen, entschied sich jedoch aufgrund von Prüfungen und der Sicherheitslage dagegen.
Für Alon Meyer ist die Maccabiah mehr als ein Sportereignis. Er sieht eine Verantwortung, gegen antisemitische Anfeindungen in Deutschland und für ein selbstbewusstes jüdisches Leben ein Zeichen zu setzen, besonders nach dem Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023.
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