
Andrin Hunziker findet in St. Gallen die Wertschätzung, die ihm beim FC Basel fehlte
KI-Zusammenfassung
Andrin Hunziker feierte ein Traumdebüt beim FC St. Gallen und erzielte in der 74. Minute den entscheidenden 2:1-Siegtreffer gegen den FC Zürich. Der 23-jährige Stürmer, der erst Mitte Juli vom FC Basel in die Ostschweiz gewechselt war, nutzte seinen ersten Ligaeinsatz, um mit seiner Vergangenheit abzurechnen.
Im Visier stand FCB-Präsident David Degen, der in einem TV-Interview behauptet hatte, Hunziker habe den Anspruch geäußert, die Nummer eins im Sturm zu sein. Hunziker konterte scharf: „Das wüsste ich, wenn sie mich gerne zurückgeholt hätten.“ Er kritisierte die Basler Führungsetage, die sich nicht um ihn bemüht habe und stellte fest: „Die Überzeugung hat in allen Belangen gefehlt.“
Hunziker, der in Basel nie richtig Fuß fassen konnte und mehrmals verliehen wurde, darunter an den FC Aarau und den Karlsruher SC, fühlte sich beim FC Winterthur nach einer starken Saison mit elf Toren in 36 Spielen nicht gewertschätzt. Der Wechsel zu St. Gallen brachte ihm nun die ersehnte Anerkennung: „Das ganze familiäre Umfeld hier passt hervorragend zu mir.“
Der St. Galler Sieg war hart erkämpft. Nach einem Rückstand durch ein Solo von Emmanuel Umeh glich Lukas Görtler aus, bevor Hunziker die Partie drehte.
Bereits am Donnerstag steht das Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen Benfica an, ein Spiel, von dem der FCB nach der verkorksten letzten Saison nur träumen kann.
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