Alpe d’Huez: Tadej Pogacar gewinnt die 19. Etappe der Tour de France

Tadej Pogacar setzt sich eindrucksvoll in Alpe d’Huez durch und bricht Rekord

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Der Rennradprofi Richard Carapaz kämpfte auf den finalen Kilometern der 19. Etappe der Tour de France in Alpe d’Huez mit aller Kraft um den prestigeträchtigen Etappensieg. Doch Tadej Pogacar, der dominante Slowene, setzte sich letztlich durch, nachdem er Carapaz und die anderen Ausreißer überholt hatte.

Pogacar, der in dieser 113. Tour de France bisher spielerisch dominierte, zeigte auch bei dieser ikonischen Ankunft, dass ihm die Herausforderung leichtfiel. Kurz vor dem Ziel, 900 Meter vor der flamme rouge, überholte er die letzten Ausreißer und stellte mit einer Zeit von 35:26 Minuten einen neuen Rekord auf, der den 31 Jahre alten Rekord von Marco Pantani pulverisierte.

In der Gesamtwertung führt Pogacar nun mit 7:11 Minuten Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Remco Evenepoel, der als Tagessechster ins Ziel kam. Pogacar kann nur noch durch einen Unfall oder Missgeschick gestoppt werden. Sein Teamkollege Isaac Del Toro liegt auf Rang drei, während das französische Talent Paul Seixas trotz Heimvorteil weiter auf Gesamtplatz vier rangiert.

Ein Zwischenfall überschattete das Event, als der kolumbianische Radprofi Einer Rubio mit dem Kopf gegen ein Begleitfahrzeug prallte und das Rennen aufgeben musste. Trotz dieser Vorfälle feierten eine halbe Million Menschen entlang der Strecke ein Radsport-Festival, während Pogacar seinen ersten Triumph in Alpe d’Huez feierte und die französischen Pelotonisten weiterhin auf einen Etappensieg in Paris hoffen.

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