
Zverevs Halbfinale in Paris: Unterstützung von Oma Natalia und abergläubische Rituale
KI-Zusammenfassung
Das French Open in Paris erreicht die entscheidende Phase und überrascht mit unerwarteten Halbfinalisten. Matteo Arnaldi (ATP 104) und Flavio Cobolli (ATP 14) stehen in der oberen Tableauhälfte, während im zweiten Halbfinale Alexander Zverev (ATP 3) auf den Tschechen Jakub Mensik (ATP 27) trifft.
Besondere Unterstützung erhält Zverev von seiner Oma Natalia, die ihn in Paris begleitet. Der Grund für ihren Besuch ist jedoch tragisch: „Mein Großvater ist leider vor einiger Zeit verstorben. Dann haben wir sie nach Europa gebracht“, erklärte der 29-Jährige nach seinem Sieg gegen Rafael Jodar.
Die Anreise seiner Oma war nicht einfach, da sie einen russischen Pass besitzt, was die Visumsbeschaffung erschwerte. Zverev betont, dass sie nun versucht, so oft wie möglich bei ihm zu sein, da sie in der Heimat in Sotschi wenig zu tun hat.
Oma Natalia zeigt sich als leidenschaftliche Edelfan und feuert ihren Enkel während der Spiele an. „Und sie genießt auch das Leben so ein bisschen, genießt halt ihre Enkelkinder und ihre Urenkelkinder“, so Zverev.
Zverev gilt als abergläubisch und legt Wert auf die Sitzordnung seines Teams. Oma Natalia hat während des Turniers stets denselben Platz eingenommen, ein Ritual, das er beibehalten möchte. Im Halbfinale gegen Mensik wird die gesamte Box wieder am gewohnten Platz sitzen. Zverev kämpft um seine vierte Qualifikation für einen Grand-Slam-Final und hofft auf den zweiten in Paris nach 2024, wo er im Finale gegen Carlos Alcaraz unterlag.
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