
Mohamed Abdilaahi verpasst deutschen Rekord im spannenden Rennen in Xiamen
KI-Zusammenfassung
Der 27-jährige Mohamed Abdilaahi aus Mönchengladbach hat beim Diamond-League-Meeting im chinesischen Xiamen trotz einer starken Leistung den deutschen Rekord über 5000 m verfehlt. Mit einer Zeit von 12:57,90 Minuten belegte er den zweiten Platz und blieb damit gut vier Sekunden über seiner eigenen Bestmarke aus dem Vorjahr (12:53,63).
Nach seinem Sieg beim Diamond-League-Auftakt in Shanghai, wo er den deutschen Rekord über 3000 m aufstellte, verpasste Abdilaahi nur knapp seinen zweiten Erfolg in der Königsklasse der Leichtathletik. Der äthiopische Sieger Addisu Yihune lief mit 12:57,32 Minuten ebenfalls unter der bisherigen Jahresweltbestleistung von Parker Woolfe (USA/12:59,09).
Abdilaahi übernahm nach rund 2000 m das Kommando und ging mutig in Führung, zusammen mit den Äthiopiern Biniam Mehary und Yihune. Doch vor den Schlusskilometern wurde die Spitzengruppe größer, und auf der Zielgeraden fehlte Abdilaahi die nötige Frische.
Im Hochsprung belegte Imke Onnen den neunten Platz mit 1,88 m, während Olivia Gürth über 3000 m Hindernis als 15. mit 9:35,82 ins Ziel kam.
Eine herausragende Leistung zeigte die erst 18-jährige Yan Ziyi, chinesische Speerwerferin, die mit 71,74 m auf Platz zwei der „ewigen“ Bestenliste kam und den Weltrekord von Barbora Spotakova nur um 54 Zentimeter verpasste.
Im Kugelstoßen war Ryan Crouser (USA) bei seinem ersten Saison-Wettkampf noch nicht in Bestform und belegte mit 21,41 m den dritten Platz hinter dem Jamaikaner Rajindra Campbell (22,34). Crouser, dreimaliger Olympiasieger, war 2025 nur bei der WM in Tokio angetreten und hatte dort seinen dritten Titel geholt.
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