70 Millionen für Nicolas Jackson: Aston Villa macht ernst – aber der Deal hat einen Haken

Aston Villa intensiviert Verhandlungen um Nicolas Jackson – Deal mit Hindernissen

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KI-Zusammenfassung

Aston Villa hat im Wettlauf um Nicolas Jackson nachgelegt. Laut dem französischen Portal Foot Mercato liegt ein Angebot von rund 70 Millionen Euro inklusive Boni für den senegalesischen Stürmer vor. Chelsea steht kurz davor, dieses Angebot anzunehmen, jedoch sind die persönlichen Bedingungen zwischen Villa und dem Spieler noch nicht geklärt.

Die Dringlichkeit für Aston Villa ist offensichtlich. Beim Auftaktspiel gegen Brighton kassierte das Team eine deutliche 0:4-Niederlage und reiste ohne einen einzigen gelernten Mittelstürmer an. Tammy Abraham und Brian Madjo fielen verletzt aus, während Ollie Watkins wegen seiner Transferspekulationen nicht zur Verfügung stand. Watkins bleibt ein Ziel von Al-Hilal, und ein Angebot über 38,5 Millionen Pfund wurde von Villa abgelehnt.

Jackson gilt als der designierte Nachfolger. Zwischen ihm und Trainer Unai Emery besteht eine gemeinsame Vergangenheit aus der Zeit beim FC Villarreal, und Jackson soll einer Wiedervereinigung positiv gegenüberstehen.

Eine Leihe ist jedoch blockiert. Aston Villa hatte überlegt, Jackson zunächst auszuleihen und später fest zu verpflichten, was aufgrund finanzieller Restriktionen sinnvoll erschien. Diese Option ist jedoch nicht möglich, da mit Alejandro Garnacho bereits ein Leihspieler von Chelsea im Kader ist. Die Premier League erlaubt nicht, gleichzeitig mehr als einen Spieler desselben Ligakonkurrenten auf Leihbasis zu registrieren.

Somit bleibt nur der feste Transfer, der laut Chelseas Preisvorstellung bei 65 Millionen Pfund liegt, während Villas Angebot etwa 60 Millionen Pfund umfasst.

Jackson wechselte 2023 vom FC Villarreal zu Chelsea und erzielte in 81 Pflichtspielen für die Blues 30 Tore. In der vergangenen Saison war er als Leihspieler beim FC Bayern, wo er hinter Harry Kane meist die zweite Wahl war und in 34 Einsätzen 11 Tore und 4 Vorlagen sammelte. Nach seiner Rückkehr zu Chelsea spielt er in den Planungen von Trainer Xabi Alonso keine Rolle und hat seit der Klub-WM im letzten Sommer kein Pflichtspiel mehr bestritten.

Trotz der breiten Berichterstattung über den Transfer bleibt festzuhalten, dass die Informationen auf eine einzige Primärquelle zurückgehen. Weder Chelsea noch Aston Villa haben sich offiziell geäußert, und eine Einigung über persönliche Bedingungen steht noch aus. Ein Medizincheck ist ebenfalls nicht bekannt. Bis zum Ende des englischen Transferfensters am 1. September bleibt Zeit für einen Abschluss oder ein Scheitern.

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