
Paula Blasi krönt sich zur ersten spanischen Siegerin der Vuelta Femenina
KI-Zusammenfassung
Paula Blasi hat am 09.05.2026 Geschichte geschrieben, indem sie als erste Spanierin die Vuelta Femenina gewonnen hat. Am letzten Tag der Rundfahrt sicherte sich die 23-Jährige vom UAE–Team ADQ den Gesamtsieg durch ihren zweiten Platz auf der entscheidenden Königsetappe mit der Bergankunft am L'Angliru. Mit einem Rückstand von nur 24 Sekunden schlug sie die bisherige Spitzenreiterin Anna van der Breggen aus den Niederlanden.
Der Tagessieg auf der 132,9 km langen Etappe ging an die Schweizerin Petra Stiasny, die als Solistin das Ziel erreichte. Der L'Angliru stellte mit seiner maximalen Steigung von 23 Prozent eine besondere Herausforderung für die Fahrerinnen dar.
In der Gesamtwertung hatten die deutschen Fahrerinnen keinen entscheidenden Einfluss. Franziska Koch, die zu Beginn der Vuelta zwei Tage lang das Rote Trikot der Gesamtführenden trug, verpasste am Samstag das Grüne Trikot der Punktbesten und konnte nicht mehr an der zweimaligen Weltmeisterin Lotte Kopecky vorbeiziehen.
Liane Lippert von Movistar war lange in einer Spitzengruppe, hatte jedoch keinen Einfluss auf die Entscheidung. Ricarda Bauernfeind vom Team Lidl-Trek erreichte als beste Deutsche mit einem Rückstand von 4:16 Minuten auf Stiasny das Ziel als 16. und beendete die Rundfahrt auf Rang 15 (+5:19 Minuten). Franziska Koch beendete die Vuelta auf Platz 45 (+26:10 Minuten).
Die La Vuelta Femenina zeigt einmal mehr, wie rasant der Frauenradsport wächst.
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