7. August 1988: Das einzige DFB-Pokal-Tor des Oliver Bierhoff für den HSV

Ein Tor mit Seltenheitswert: Oliver Bierhoffs DFB-Pokal-Geschichte beim HSV

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Oliver Bierhoff (58) war als Weltstar und Europameister aus dem Ruhrgebiet beim Hamburger SV nicht immer glücklich. Am 7. August 1988 erzielte er im DFB-Pokal sein einziges Tor für den HSV, ein Treffer, der in die Geschichte einging.

Im Erstrunden-Spiel der Saison 1988/89 gegen den MSV Duisburg startete Bierhoff, neu verpflichtet von Bayer 05 Uerdingen, in der Startelf. Nach 20 Minuten gelang ihm das 1:0 für den HSV, obwohl die Mannschaft sich gegen die „Zebras“ schwer tat. Nach 90 Minuten stand es 3:3, und Bierhoff wurde in der 81. Minute ausgewechselt. Erst in der Verlängerung sorgten Benno Möhlmann (91.) und Bruno Labbadia (116.) für den 5:3-Sieg der Hamburger.

Das 1:0 blieb Bierhoffs einziges DFB-Pokal-Tor für den HSV. In insgesamt 34 Bundesliga-Spielen erzielte er nur vier Tore. In einem späteren Interview mit der ZEIT äußerte er: „Ich konnte mich beim HSV fußballerisch nicht wie gewünscht entfalten.“

Nach einer Leihe zu Borussia Mönchengladbach wechselte er 1990 zu Austria Salzburg, wo er in 32 Liga-Spielen 23 Tore erzielte. Dies führte zu einem Wechsel zu Inter Mailand, gefolgt von einer Leihe nach Ascoli. Ab 1995 blühte Bierhoff bei Udinese Calcio auf und wurde schließlich deutscher Nationalspieler.

Sein Länderspiel-Debüt gab er mit 27 Jahren und wurde von Bundestrainer Berti Vogts zur EURO 1996 mitgenommen. Im Finale gegen Tschechien erzielte er zwei Tore und sicherte Deutschland den Titel, während er das erste „Golden Goal“ der Fußballgeschichte erzielte. 1998 wurde er Torschützenkönig der Serie A und „Fußballer des Jahres“ in Deutschland. Sein größter Vereinserfolg war der Scudetto 1998/99 mit dem AC Mailand.

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