
RB Leipzig zeigt Interesse an Fernandez-Pardo – Lille fordert 70 Millionen Euro
KI-Zusammenfassung
RB Leipzig hat ein offizielles Angebot über 35 Millionen Euro für Matias Fernandez-Pardo abgegeben, wie Fabrizio Romano berichtet. Das Angebot, das auch Bonuszahlungen umfasst, wurde am Sonntagmorgen an LOSC Lille übermittelt. Olivier Létang, Präsident von Lille, führt die Verhandlungen persönlich. Die Gespräche sind im Gange, jedoch zeigt Lille wenig Bereitschaft, den 21-jährigen Belgier zu einem derart niedrigen Preis ziehen zu lassen.
Matias Fernandez-Pardo ist ein gelernter Mittelstürmer, der auch auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann. Der 1,88 Meter große Rechtsfuß wurde am 3. Februar 2005 in Brüssel geboren und besitzt neben der belgischen auch die spanische Staatsbürgerschaft. Bei Lille steht er seit dem 30. August 2024 unter Vertrag und hat einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2029. In der Ligue 1 erzielte er in 51 Einsätzen insgesamt 12 Tore.
Lille hat jedoch seine Forderung für den Angreifer auf 70 Millionen Euro festgelegt, was doppelt so viel ist wie sein aktueller Marktwert. Leipzig ist nicht der einzige Interessent; auch Atlético Madrid hatte ein ähnliches Angebot abgegeben, das nicht akzeptiert wurde. Der Spieler selbst drängt offenbar auf einen Wechsel und fehlte beim letzten Testspiel gegen den FC Everton.
RB Leipzig hat in diesem Sommer erheblichen finanziellen Spielraum, nachdem Spieler wie Yan Diomande und Loïs Openda für hohe Summen verkauft wurden. Insgesamt verzeichnet der Verein eine Transferbilanz von plus 127,25 Millionen Euro. Ob der Wechsel von Fernandez-Pardo zustande kommt, hängt davon ab, ob Leipzig bereit ist, sich Lille anzunähern. Martín Demichelis, der seit dem 1. Juli 2026 Trainer ist, könnte den Spieler im Rahmen seines Umbaus der Offensive gewinnen.
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