
Infantino äußert sich vor WM 2026: Keine Bedauern, hohe Ticketpreise und politische Nähe zu Trump
KI-Zusammenfassung
Gianni Infantino, Präsident der FIFA, sprach in einer Pressekonferenz in Mexiko-City über die Herausforderungen der bevorstehenden WM 2026. Trotz seiner Hoffnung auf Gespräche über Fußball dominierten Themen wie Einreiseprobleme in die USA, die Situation im Iran und die Ticketpreise die Diskussion.
Infantino äußerte sich zur verweigerten Einreise des somalischen Schiedsrichters Omar Artan und betonte die Machtlosigkeit der FIFA in dieser Angelegenheit: „Wir sind nicht die Könige der Welt, die Regierungen überstimmen können.“ Er akzeptierte die Sicherheitsentscheidungen der USA, die auch die Akkreditierungen der WM nicht als Visum anerkennen.
Zur iranischen Mannschaft sagte Infantino, er hätte sie „zur Not mit dem Bus aus Teheran abgeholt“. Auf die Frage, ob er die Vergabe der WM an die USA bedauere, antwortete er klar: „Ich bedauere gar nichts.“
Infantino verteidigte die hohen Ticketpreise, die er als Marktnorm bezeichnete. Er wies darauf hin, dass günstigere Preise zu einem Anstieg auf dem Zweitmarkt führen würden und betonte: „Jeder Dollar wird zurück in den Fußball investiert.“ Trotz laufender Ermittlungen gegen die FIFA blieb er gelassen und verwies auf die rechtlichen Prüfungen.
Zu seiner Beziehung zu Donald Trump erklärte Infantino: „Ich habe eine großartige Beziehung zu Donald Trump und bin sehr froh darüber.“ Diese Verbindung sei entscheidend für die Organisation der WM in den USA.
Die Pressekonferenz war die erste seit drei Jahren, die den freien Medien die Möglichkeit gab, Fragen zu stellen. Infantino bleibt jedoch bekannt dafür, die Kommunikation weitgehend über offizielle Kanäle zu steuern.
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