Borussia Mönchengladbach plant Transfers nach Abgang von Rocco Reitz

Der Abgang von Rocco Reitz (23) zu RB Leipzig für rund 20 Millionen Euro Ablöse hat Borussia Mönchengladbach vor Herausforderungen gestellt. Der Verlust des viertteuersten Verkaufs und des teuersten Eigengewächses in der Vereinsgeschichte bringt die Frage auf, wie der Verein diesen Rückschlag kompensieren kann. Obwohl die Ablöse unter der Ausstiegsklausel liegt, hatte der Verein gehofft, mit den Einnahmen mehrere gute Transfers im Sommer zu tätigen. Aktuellen Berichten zufolge plant die Borussia jedoch nur mit etwa acht Millionen Euro für Neuverpflichtungen. In dieser Summe sind bereits die zwei Millionen Euro für den Transfer von Hugo Bolin (22) aus Malmö einkalkuliert. Die restlichen Mittel sollen für Verträge, Kostenabdeckung und Verlustausgleich im Verein verwendet werden. Um auf dem Transfermarkt aktiver werden zu können, könnte es notwendig sein, weitere Spieler zu verkaufen. Franck Honorat (29) hat bereits angedeutet, dass er für Angebote von europäischen Vereinen offen ist. Auf der Pressekonferenz am 02.04. äußerte sich Sportchef Rouven Schröder zu den Transferplänen. Er betonte, dass man nicht nur einen direkten Nachfolger für Reitz suchen möchte, sondern verschiedene Optionen in Betracht ziehen will, um die Lücke im Mittelfeld zu schließen. Schröder nannte zudem Jens Castrop, der im Juni 2025 vom 1. FC Nürnberg an den Niederrhein wechselte, als möglichen Ersatz und lobte dessen Potenzial.
Source: Fussballdaten - 2026-04-02