FC Bayern dementiert Guehi-Transfergerüchte: Handgeld und Prioritäten stehen im Weg

In den letzten Tagen kursierten Berichte über mögliche Gespräche zwischen dem FC Bayern und dem Berater von Marc Guehi, dem Innenverteidiger von Crystal Palace. Laut dem BILD-Podcast „Bayern Insider“ sind diese Spekulationen jedoch unbegründet. Tobi Altschäffl, Reporter bei BILD, stellte klar, dass es keine konkreten Verhandlungen oder Treffen mit Guehis Umfeld gegeben habe. „Der Berater war zu diesem Zeitpunkt, wo das Gerücht gestreut wurde, nicht mal auf diesem Kontinent“, so Altschäffl. Obwohl Guehi als „interessanter Spieler“ gilt und im Scouting-System der Bayern bekannt ist, gibt es derzeit keinen Transfervorstoß. Christian Falk bestätigte im Podcast, dass der Rekordmeister sich momentan auf andere Prioritäten konzentriert. „Zunächst muss die Zukunft von Dayot Upamecano geklärt werden, ebenso wie die Situation von Minjae Kim“, erklärte Falk. Erst wenn Klarheit über diese Personalien herrscht, kann sich Sportvorstand Max Eberl intensiver mit externen Neuzugängen beschäftigen. Ein weiteres Hindernis für einen möglichen Guehi-Transfer ist das Thema Handgeld. In England erhalten Spieler und Berater bei hochdotierten Wechseln enorme Summen. „Bei 20 Millionen knirschen die Bayern auch schon mit den Zähnen. Liverpool soll sogar bereit gewesen sein, 50 Millionen Euro Handgeld zu zahlen – da ist Bayern raus“, so Falk. Der 25-jährige Guehi, der sich bei Crystal Palace zu einem der besten Innenverteidiger der Premier League entwickelt hat, steht noch bis zum Sommer 2026 unter Vertrag und wird den Club am Saisonende verlassen.
Source: FCBinside - 2025-10-31