Vor dem Topspiel in München kämpft Bayer Leverkusen mit Müdigkeit und Verletzungen

Nach dem mühsamen Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den SC Paderborn (4:2 n.V.) sind die Profis von Bayer Leverkusen erschöpft. Ibrahim Maza, der Matchwinner, sowie seine Teamkollegen legten auf der Rückfahrt ins Rheinland die Beine hoch, während Jonas Hofmann den zusätzlichen Aufwand von 30 Minuten als „unnötig, komplett unnötig“ bezeichnete. Für das bevorstehende Topspiel gegen den FC Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/Sky) muss das Team alle Kräfte mobilisieren. Trainer Kasper Hjulmand betont die Wichtigkeit, die „harten Steine wieder aus den Waden und Muskeln“ zu bekommen, um auf einem hohen Niveau spielen zu können. Die nächsten Tage stehen daher im Zeichen von Regeneration: „Essen, Trinken, Behandlungen“, um die Energie zurückzugewinnen. Leverkusen reist unter schwierigen Vorzeichen nach München. Nach der deutlichen Niederlage gegen Paris Saint-Germain (2:7) in der Champions League ist das Team nicht mehr als ernsthafter Bayern-Jäger anzusehen. Hjulmand sieht „sehr viele Probleme“ und betont, dass es wichtig sei, nicht zu viel zu analysieren, sondern sich auf die kommende Aufgabe zu konzentrieren. Die Defensive der Werkself wackelt, es fehlen echte Anführer und Kreativität. Trotz eines soliden Punkteschnitts von 16 von 18 möglichen Zählern in der Liga hat das Team wenig Selbstvertrauen gesammelt. Hofmann äußerte sich kritisch über den Auftritt in Paderborn und betonte den Ehrgeiz, nach München zu reisen, um „nicht zu jammern und etwas mitzunehmen“.
Source: 90PLUS - 2025-10-31